Aktuelles
Herzliche Glückwünsche für Günter Lurz zum  90. Geburtstag Günter Lurz ist Mitglied unserer Schützengesellschaft seit der Wiedergründung am 03.05.1968. Viele Jahre hat er seine Kraft in unser Vereinswesen eingebracht, davon u. a. 10 Jahre als Sportleiter und auch als aktiver Schütze. Die Ehrenmitglieder Horst Bathelt und Günter Wolf sowie der 1. Schützenmeister Kurt Zedler gratulierten dem Jubilar, überbrachten die Glückwünsche der SG Zell und dankten für sein Engagement und seine Treue.  Ebenso vielen Dank seiner Familie für die liebenswürdige Bewirtung. Kurt Zedler, 1. Schützenmeister _____________________________________________________________________________________ Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie – wir bitten um Ihre aktive Mithilfe! Die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in das nationale Waffenrecht ist nun in Gang gesetzt und sorgt für große Verunsicherung. Der aktuelle Sachstand ist wie folgt: Die Bundesregierung hat im Bundeskabinett einen Entwurf zur Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Die Stellungnahme des Bundesrats ist am 20. September 2019 erfolgt und führte zu einer deutlichen Verschärfung des Gesetzentwurfs. Da seit Juli ein Vertragsverletzungsverfahren der EU läuft (die Umsetzung in deutsches Recht hätte bis September 2018 erfolgen sollen) und der Bundesregierung nur zwei weitere Monate zur Einführung in deutsches Recht zugestanden werden, ist davon auszugehen, dass der Bundestag den Gesetzesbeschluss ohne weitere Verzögerungen herbeiführen wird. Besondere Tragweite würden die geplanten Regelungen zum Fortbestehen waffenrechtlicher Bedürfnisse entfalten. Dieses Ansinnen ist kein originärer Bestandteil der EU-Feuerwaffenrichtlinie, sondern – soweit unsere Kenntnis – einigen Bundesländern sowie dem Bundesjustizministerium zu verdanken. Über das Bayerische Innenministerium sowie direkt an das Bundesministerium des Innern gerichtet, hatte der BSSB unablässig unsere Positionen diesbezüglich dargelegt: Wenn es schon eine Änderung der aus unserer Sicht bewährten Regelung (betrifft § 4 Abs. 4 WaffG, Neuregelung wird über § 14 WaffG angestrebt) zum Behalten von Waffen und Munition geben muss, dann doch bitte nachvollziehbar und in der Praxis auch umsetzungsfähig. Unser Vorschlag lautet konkret (da es im Vollzug der Behörden und der Rechtsprechung bisweilen zu erheblich divergierenden Auslegungen hinsichtlich des „regelmäßigen Betreibens“ des Schießsports kommt, benötigt es eine Klarstellung) wie folgt: Prüfung des Bedürfnisses nach fünf Jahren und nach zehn Jahren nach Eintragung der ersten Schusswaffe in eine Waffenbesitzkarte (sinngleich der Ausstellung einer Munitionserwerbserlaubnis); also nach erstmaliger waffenrechtlicher Erlaubnis, nicht aber je Waffe von neuem, da sonst eine Unendlichkeit entsteht, Pensum: im Prüfungszeitraum von zwölf Monaten entweder einmal im Quartal oder sechsmal insgesamt mit den eigenen, erlaubnispflichtigen Waffen schießen; also nicht je Waffe. Alternativ wäre auch vorstellbar, dieses Pensum je im Besitz befindlicher Waffenart (Lang-/Kurzwaffe) zu absolvieren. nach zehn Jahren aktivem Schießsport muss Schluss sein mit konkret nachzuweisenden Schießeinheiten; die Ernsthaftigkeit des Interesses am Schießen gilt als bewiesen, für den Erlaubnisfortbestand genügt die weitere Mitgliedschaft im Schützenverein. Die Ausschüsse des Bundesrats verständigten sich nun für das Behalten der Waffenerlaubnis(se) auf eine deutliche Verschärfung des Gesetzentwurfs: Auch nach zehn Jahren Waffenbesitz soll regelmäßiges Schießen nachgewiesen werden, nämlich 18 Schießtage innerhalb von drei Jahren mit der Waffe. Dies führt in der Praxis zu einem unendlichen Fortlauf, da die drei Jahre immer wieder von neuem beginnen. „18 Schießtage mit der Waffe” bedeutet je Waffe, die zehn Jahre bis zu diesen „erleichterten“ Voraussetzungen laufen dann separat je vorhandener Waffe (bei zusätzlich erworbenen Waffen also von neuem) an. Noch unklar ist, wie sich der Begriff „Schießtag“ auswirken wird; ein Sammeln von Schießeinheiten an einem Tag würde damit wohl ausgeschlossen sein. Nach unseren Informationen hat Bayern gegen diesen Entwurf gestimmt. Viele Bundesländer befürworten also einen Kurs, der in der Praxis nichts weniger als die kalte Enteignung und Kriminalisierung teils jahrzehntelanger gesetzestreuer Waffenbesitzer bringen würde. Mit diesem Vorhaben wollen die Ausschüsse der – Zitat – „sicherheitspolitischen Intention des Waffenrechts noch gerecht“ werden: so wenig wie möglich Waffen im Privatbesitz. Diese Lesart bedeutet also an einem Beispiel dingfest gemacht: Ein 75-jähriger Schütze besitzt seit 40 Jahren einen Kleinkaliberrevolver und schießt innerhalb der nächsten drei Jahre nur 17-mal – mit 78 Jahren wird ihm sein jahrzehntelanges Eigentum entzogen, der Senior gilt plötzlich als Risiko für die öffentliche Sicherheit und wird Opfer einer Politik, die „die Nutzung legaler Schusswaffen zur Begehung terroristischer Anschläge erschweren will“ (so u. a. der Wortlaut der Präambel der EU- Feuerwaffenrichtlinie). Wer soll dieser Argumentation folgen können? Wie geht es weiter? Der nächste Schritt im Gesetzgebungsverfahren ist wie folgt: Der Bundesrat leitet seine Stellungnahme der Bundesregierung zu. Die Bundesregierung verfasst nach Ratschlag des Innenausschusses ebenfalls eine Stellungnahme und leitet dann den Gesetzentwurf an den Bundestag zur Beratung/Abstimmung weiter. Wir hoffen, dass seitens des Bundesministeriums des Inneren ein gesundes Maß an Vernunft in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden wird. Vollumfängliche Unterstützung unserer Positionen erhalten wir vom Bayerischen Innenminister und seinem Ministerium; dies zeigt auch eine tagesaktuelle Stellungnahme des Bayerischen Innenministers an Bundesinnenminister Horst Seehofer. Diese von der CSU geführten Ministerien haben wir bislang als zugänglichen und verlässlichen Partner erlebt und hoffen auf Umsetzung der uns bereits gemachten Zusagen. Dennoch besteht reale Gefahr, dass der Innenausschuss des Bundestags, dem alle Bundestagsparteien angehören und der für die Gegenäußerung der Regierung zur Stellungnahme des Bundesrats zuständig sein wird, ebenfalls aufgrund der drängenden Kürze der Zeit „umfallen” wird. Dies würde wiederum Kräften Vorschub leisten, die für jede im Besitz befindliche Waffe ein zu erbringendes Pensum von 18 Einheiten jährlich fordern. Wir bitten deshalb ¬alle Schützen um ¬aktive Mithilfe: Bitte schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten zur Verschärfung des Waffengesetzes an und helfen Sie mit, dass das Schützenwesen in Deutschland, dessen Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen, das von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt und daher besonders schützenswert ist, in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Alternativ kann auch ein Brief, den der Verein an den Bundestagsabgeordneten richtet und auf dem die Mitglieder unterschreiben, in Erwägung gezogen werden. Musterentwurf eines Anschreibens (pdf/Link) Musterentwurf eines Anschreibens (doc/Link) Kontakt zu den Mitgliedern des Innenausschusses im Bundestag (Link) Der Gesetzentwurf im Wortlaut (Link) Die Stellungnahme des Bundesrats dazu (Link) Kurt Zedler, 1. Schützenmeister _____________________________________________________________________________________ Scheunenfest im Schützenhaus Spannendes Finale beim Wanderpreis der Zeller Ortsvereine Am 21.09.2019 öffnete die Schützengesellschaft Zell am Main ihr Schützenhaus zum Tag der offenen Tür mit einem beliebten Programm. Es war ein erfolgreicher Tag mit vielen Gästen, die ihre ruhige Hand und Treffsicherheit im Luftgewehr-, Lichtgewehr- und Blasrohrschießen testen konnten. Seit 2014 wird alljährlich der Wanderpreis der Ortsvereine im Luftgewehrschießen ausgetragen. 8 Mannschaften zu je 4 Teilnehmern waren angetreten, gaben einige Probeschüsse und anschließend 10 Wertungsschüsse ab, so dass theoretisch maximal 400 Ringe möglich waren. Die Ergebnisse der Favoriten lagen dicht beieinander. Besonders stolz zeigten sich die Fußballer mit 323 Ringen und dem 3. Platz, zumal sich der FC Zell erstmalig an dem Wettschießen beteiligte. Florian Raffler erzielte mit 90 (von 100) Ringen sogar den 1. Platz in der Einzelwertung und bekam als Anerkennungspreis einen Bocksbeutel mit Schützenmotiv. Die Mannschaften „Moorhuhnjäger“ (von der TG Zell) und vom Verein Wohneigentum lagen mit jeweils 326 Ringen gleich und es musste zu einer Entscheidung zwischen 1. und 2. Platz kommen. Schützenmeister Kurt Zedler entschied, das Stechen mit dem für alle ungewohnten Blasrohr auszutragen. Die beiden Spitzenmannschaften wählten hierfür je einen ihrer Schützen. Auf die Zielscheibe in 7 Meter Entfernung waren 3 Pfeile zu schießen. Alle Gäste im voll besetzten Saal verfolgten das Finale mit Spannung. Mit großem Applaus wurden beide Mannschaften bedacht. Der Verein Wohneigentum gewann Platz 1 und damit auch den Wanderpreis, wie auch schon im Vorjahr, eine Modellkanone. Die weiteren Ergebnisse: TG Zell Abtlg. Turnen 321 Ringe, Apotheke Zell 301 Ringe und Freiw. Feuerwehr Zell ebenfalls 301 Ringe, SOKO Hähnchen 299 Ringe, Zeller Mitte 278 Ringe. Alle Mannschaften erhielten jeweils ein Party-Fässchen als Beteiligungspreis. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten mit besonderer Begeisterung und Erfolg das Blasrohr und auch das absolut umweltfreundliche und völlig ungefährliche Lichtgewehr. Im weiteren Verlauf des Abends gab es hervorragendes Abendessen, insbes. die beliebten Schäufele. Bis in die fortgeschrittene Nacht sorgte unser Musiker Bruno für stimmungsvolle Party- und Tanzmusik. Zahlreiche Gäste zeigten ihre Begeisterung und beabsichtigen auch im nächsten Jahr das Scheunenfest zu besuchen. Ich danke allen Gästen für Ihr Kommen und ihrem Beitrag zu einem fröhlichen Abend. Mein herzlicher Dank gilt allen Besuchern sowie Beteiligten der SG Zell. Kurt Zedler, 1. Schützenmeister _____________________________________________________________________________________ Ortsmeisterschaft „Lebendkicker“ zum 100jährigen Jubiläum des FC Zell Der FC Zell veranstaltete zu seinem 100jährigen  Jubiläum eine Ortsmeisterschaft. Die Begegnung der 8 Mannschaften war geprägt von großem Spieleifer, Freude und Humor, kostete aber auch viele Schweißtropfen.   Die Schützengesellschaft, trat in einer breiten Altersgruppe von 12 bis 74 an, motiviert bis auf die Knochen, bewies starke Wettkampflust und war stolz auf zahlreiche erzielte Tore. Wenn wir auch nicht den letzten Platz einnehmen mussten, so gab es doch glücklichere Mannschaften.   Wir gratulieren den Siegern und danken dem FC Zell für diese hervorragende Veranstaltung. Beste Grüße Kurt Zedler   1.Schützenmeister _____________________________________________________________________________________ Schützenkönigsproklamation 2019 in Zell „Briefmarken“ auf der Königsscheibe „Frühlingsgaudi“ mit Line Dance Die Schützengesellschaft Zell feierte am 27.04.2019 - seit der Wiedergründung in 1968 - ihre 50. Schützenkönigsproklamation. Die Ergebnisse des Königsschießens zeigten eine spannende Auswertung: Die 3 besten Schüsse auf Königsblattl waren mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden. Den besten Treffer erzielte Kurt Zedler mit einem 218 Teiler und ist damit nach 1996, 2001 und 2015 zum 4. Mal Schützenkönig. 3. Bürgermeister Sebastian Rüthlein vertrat die Gemeinde Zell und überreichte dem neuen Schützenkönig die Königskette. 1. Ritter wurde mit einem 222 Teiler Horst Bathelt und 2. Ritter Thomas Bathelt mit einem 226 Teiler. Günter Wolf, Schützenkönig des Vorjahres, übergab der Schützengesellschaft seine Königsscheibe, die er - in Anlehnung an die zum 150. Jubiläum des Deutschen Schützenbundes herausgegebene Briefmarke - selbst gestaltete. Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden folgende Schützen ausgezeichnet: Für 50 Jahre Klaus Saftenberger; für 40 Jahre Doris und Michael Dell Antonio, Burgis Grabmann und Wolfgang Schätzlein; für 25 Jahre Stefan Lutz und Michael Weckesser. Sachpreise aus dem Preisschießen erhielten Klaus Saftenberger, Peter Granrath und Kurt Zedler. Es folgte ein beschwingter Tanzabend, an dem auch die eingeladenen Line Dancer für fröhliche Stimmung sorgten. Kurt Zedler, 1. Schützenmeister _____________________________________________________________________________________ Bunte Eier, Frühlingsdüfte, Sonnenschein und Bratendüfte, heiterer Sinn und Festtagsfrieden sei zu Ostern Euch beschieden. Frohe Ostern wünscht Euch Euer 1. Schützenmeister Kurt Zedler _____________________________________________________________________________________ 67. Unterfränkischer Bezirksschützentag in Haibach Hohe Auszeichnung für Schützenmeister Kurt Zedler Besuch des Bezirksschützentages in Haibach Eine Fahnenabordnung der Schützengesellschaft Zell nahm am 07.04.2019 in Haibach am Bezirksschützentag teil. Ein stattlicher Festzug mit 67 Gruppen und Fahnen erreichte am Vormittag die Sporthalle, wo sie mit Salut der Böllerschützen empfangen wurden. Zahlreiche Prominenz aus Politik und den Schützenvereinen Unterfrankens war vertreten, entboten Grußworte und lauschten den Jahresberichten der Schützenfunktionäre. Zu den anschließenden Ehrungen wurde auch unser 1. Schützenmeister Kurt Zedler aufgerufen. In der Laudatio bezog sich Bezirksschützenmeister a. D. Siegfried Schmitt auf seine 50jährige Aktivität, wobei fast die gesamte Zeit von  Vorstandsarbeit geprägt wurde: 1970 – 1972 Kassier, 1974 – 1980 Sportleiter, 1981 – 1986 sowie von 1990 bis heute 1. Schützenmeister. Siegfried Schmitt ergänzte noch: „Diese Schützenlaufbahn ist schon sehr selten. Solche Personen sollten unter ‚Artenschutz‘ gestellt werden“. ´ Kurt Zedler wurde anschließend das Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes in Bronze „für unermüdliche Arbeit um das Deutsche Schützenwesen“ verliehen. Es gratulierten u. a. der bayerische 2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier und der amtierende 1. Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie – verbunden mit der Hoffnung und dem Wunsch „auf weitere erfolgreiche Jahrzehnte“. Kurt Zedler, 1. Schützenmeister
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 Schützengesellschaft Zell a.Main 1891/1968 e.V.